Souverän und mit klarem
Vorsprung gewann Valentino Rossi den Großen Preis von Großbritannien. Der
Gauloises-Yamaha-Pilot verwies die beiden Telefonica-Honda-Fahrer Colin Edwards
und Sete Gibernau auf die Plätze zwei und drei. In der Gesamtwertung führt Rossi
vor der vierwöchigen Sommerpause mit 22 Punkten Vorsprung vor Max Biaggi und
Gibernau.
Für Biaggi wurde der Donington-GP zum Desaster. Auf dem Sachsenring noch topp, kam der Vorjahressieger in England nur auf Platz 12. Nie war der 33-jährige Italiener in der Lage, um bessere Plätze zu kämpfen. Auch Pramac-Honda-Kollege Makoto Tamada, der Rio-Sieger, schleppte sich nur auf Platz 14 ins Ziel.
Klare Niederlagen heimsten auch die beiden Kawasaki-Fahrer ein. Während Shinya Nakano gerade noch einen Punkt ergattern konnte, wurde Alex Hofmann überrundet und kam nur als 19. ins Ziel. Nach den guten Ergebnissen am Sachsenring konnte das „Team Green“ in Donington nie aus seinem Schatten herausspringen.
Rossi übernahm vom Start weg die Führung, auch wenn Loris Capirossi und Gibernau sich in Runde eins kurze Zeit vor das Vorderrad des Italieners schoben. In Runde zwei übernahm das blaue Motorrad von Rossi definitiv die Führung und gab sie nicht mehr ab. Edwards ging in Runde sechs an Teamkollege Gibernau vorbei, doch zufahren konnte der 30-jährige US-Amerikaner die Lücke zu Rossi auch nicht. Dennoch, für den Superbike-Weltmeister vom Jahr 2000 und 2002 war Platz zwei sein bisher bestes Ergebnis in der MotoGP und sein erstes Podium außerdem.
Ergebniss:
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1. |
Valentino Rossi (ITA)
Yamaha |
45.30,473 |
(Quelle: MotoGrandPrix.de)